Der Auberlen Wächter
...ein Wächter steht vor dem Wohnhaus
Der Auberlen Wächter ist aus französischem Eichenholz geschnitzt. Als der Baum, aus dem er entstanden ist, erst 9 Jahre jung war, wurde Wilhelm Amandus Auberlen 1798 in Fellbach geboren. Er wurde Lehrer und Musiker, was er gern miteinander verband. Die Kinder lernten bei ihm sicher sowohl das Alphabet als auch Noten, nach denen sie seine Lieder sangen. Schulen hatten damals oft nur eine Klasse. Das ist in vielen Ländern der Welt immer noch so, und die Kinder dort sind so stolz wie die Kinder damals, wenn sie die Schule besuchen dürfen. Ohne lesen und schreiben zu können kommt man auf der Welt kaum klar. Und Musik macht die Seele froh.
Als diese Eiche 1789 in Frankreich gepflanzt wurde, war das aus Begeisterung der Menschen dort für die Französische Revolution. Der Baum stand auf einem Dorfplatz im Limousin und wurde groß und breit. Als das Riker Wohnhaus im Auberlenweg in Fellbach gebaut wurde, fiel die Eiche dort um, wo sie all die Jahrhunderte gewachsen war. So konnte dann dieser Wächter daraus werden.
Der Auberlen Wächter behütet die Menschen dieses Hauses. Besonders die Kinder liegen ihm sehr am Herzen, und er passt auf sie auf, damit sie ungestört in die Schule gehen können und lernen, was man zum Leben braucht: lesen und schreiben, Lieder und die Geschichte dieser Welt.
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